Hip Hop

Hip Hop Tanz startete in den Projects von New York der 80er Jahre als „Social Dance“ auf Block Partys und in Clubs zu Hip Hop Musik. Seine Wurzeln liegen im Breaking, den Funk Styles und afrikanischen Tänzen. Das Wichtigste ist der Groove mit den Elementen Rock und Bounce. Bekannte Schritte wie der Cabbage Patch oder der Running Man prägten die Szene, bis die Crew Elite Force (mit Tänzern wie Buddha Stretch) den Style auch für ein großes Publikum bekannt machte. Heute werden diese Basics immer noch genutzt und für neue Tänze wie den Dougie vermischt.

Breaking

Breaking entstand in den 70ern in der Bronx, als DJ Kool Herc die instrumentalen „Breaks“ in Songs verlängerte, damit die B-Boys länger tanzen konnten. Der Stil entwickelte sich aus einem Zusammenspiel von Uprock und Floorwork-Moves am Boden, wie der Windmill oder der Turtle. Beeinflusst durch James Brown, Kampfsport und Turnen, wurde Breaking durch Crews wie die Rock Steady Crew weltweit bekannt.

Popping

Popping entstand in den 1960ern und 70ern in Kalifornien und entwickelte sich aus der Boogaloo-Bewegung. Die Basis ist der „Pop“ oder „Hit“: Zu Funk-Musik werden Muskeln kurz extrem angespannt und direkt wieder locker gelassen. Gruppen wie die Electric Boogaloos machten den Style mit Techniken wie Waving (Wellen) oder Robot berühmt. Heute wird Popping immernoch zu Funk Musik, G Funk und Popping Beats getanzt.

Krump

Krump Abkürzung für „Kingdom Radically Uplifted Mighty Praise“ entwickelte sich Anfang der 2000er in South Central, Los Angeles, als Tanzkultur. Der Stil wurde vom „Clowning“ inspiriert. Clowning wurde 1992 von Tommy the Clown in Compton erfunden, ursprünglich als Unterhaltung für Kindergeburtstage gedacht, inspirierte dieser Stil später Tänzer wie Tight Eyez, ihre eigene, rohere Ausdrucksform zu entwickeln. Charakteristisch sind schnelle, scharfe Bewegungen wie der Stomp oder Armswings.

House

House Dance entstand in der Underground-Szene von Chicago und New York der 80er Jahre und wird als Freestyle zu House-Musik in Clubs getanzt. Das wichtigste Element ist das „Jacking“, eine fließende, wellenförmige Bewegung des Oberkörpers. Der Style kombiniert zudem schnelles, komplexes Footwork (Beinarbeit) mit Lofting (sanften Bewegungen am Boden). Bekannte Pioniere wie Ejoe Wilson oder Brian „Footwork“ Green machten diesen sozialen Tanz weltweit berühmt.

Locking

Locking entstand Ende der 1960er Jahre durch Don Campbell, der den Haupt-Move („The Lock“) aus Versehen erfand. Der Funk-Stil basiert darauf, aus einer schnellen Bewegung plötzlich in einer Position „einzufrieren“ und dann im gleichen Tempo weiterzumachen. Er kombiniert ausladende Armbewegungen mit lockeren Hüften und ist auf Show und Interaktion ausgelegt – oft mit Lächeln, Pointing oder Comic-artigen Momenten. Bekannte Pioniere wie Jimmy „Scoo B Doo“ Foster prägten nicht nur Schritte wie den „Scoo B Doo“, sondern auch den klassischen Look mit großen Hüten und bunten Socken.